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 KARNEVAL DER TIERE

 

 

 
 

 

 

 

 

"Niemand hätte die beschwerliche Reise und den ungewohnten Kostümzwang auf sich genommen, wenn es sich nicht um ein kulturelles Ereignis von erregender Einmaligkeit handelte: den Karneval der Tiere."

So beginnt der fabelhafte Text Loriots zu der zoologischen Phantasie von Camille Saint-Saëns.
Eine kleine Auswahl wichtiger Vertreter der gesamten Tierwelt lässt das münchner puzzletheater nach den wunderbaren Melodien und Rhythmen der Musik und der Geschichte von Loriot zu einem prächtigen Karnevalsfest aufmarschieren, tanzen oder ...!

Camille Saint-Saëns hat “Der Karneval der Tiere” im Jahr 1886, also vor fast 120 Jahren, ein wenig mit der linken Hand komponiert, sagt man, denn er war selbst von seinem Schaffen gar nicht begeistert und verbot die Aufführung des Werkes zu seinen Lebzeiten. Er fürchtete, von der Öffentlichkeit nicht ernst genommen zu werden. Vielleicht hat gerade dieses Verbot das Werk so erfolgreich und beliebt gemacht, wie es heute ist.

Der Löwe und sein königlicher Marsch, die Hühner und auf ihrer Spitze ein Hahn im Kostüm des Kaisers Napoleon, wilde Esel, ein wunderschönes Schildkrötenballett, die Elefantendame als Primaballerina, Kängurus, Schleierschwänze, ein Murmeltier, ein Kuckuck und alle möglichen Vögel, sogar Fossilien und ein herrlicher Schwan geniessen einen unvergesslichen Abend auf dem rauschenden Karnevalsfest der Tiere.

   



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Camille Saint-Saëns

Es war im Februar des Jahres 1886, als der großartige französische Komponist endlich Zeit dazu fand, seine große zoologische Phantasie zu schreiben. Doch sein Werk begeisterte ihn nach zwei Aufführungen nur gar zu wenig; deswegen verbot er die Aufführung zu seinen Lebzeiten völlig. Aber die berühmte Ballerina Anna Pawlowa bedrängte ihn so sehr, dass er 1905 den Satz „Der Schwan“ zur Aufführung freigab. Dieses Ballettstück gehört seither zum Repertoire aller großen Tänzer. Im selben Jahr 1886 hat Saint-Saëns auch seine berühmte 3. Symphonie, die „Orgel-Symphonie“, zu Papier und Gehör gebracht, denn er war auch ein geachteter Dirigent. Erst nach seinem Tod wurde „Der Karneval der Tiere“ verlegt und ist nun fast das bekannteste Werk seines ganzen Schaffens. Saint-Saëns behauptete, es gäbe nur zwei Arten von Musik, nämlich gute und schlechte. Man kann nun selber entscheiden, zu welcher „Der Karneval der Tiere“ gehört! Die Antwort wird nicht schwer fallen...

„Es ist denkbar, ebenso sehr Musiker zu sein wie Saint-Saëns; aber es mehr zu sein als er – das ist unmöglich!“ Franz Liszt (1870)


 


 



   
   


 
 

 
  Der Karneval der Tiere
Ein musikalisches Figurentheater
von concierto münchen
Dauer 50-60 Minuten
Für Menschen ab 4 bis über 100 Jahren

Musik von Camille Saint-Saëns
Text von Loriot

Premiere am 6. Februar 2000

  Grußworte von

Hans Zehetmair, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Kulturreferent der Stadt München

Prof. Dr. Walter Seitz, Präsident von concierto münchen e.V. 

 


 

 
Musikalische Leitung
   
Illustration und Design

Frank Schulz

   
Puppenspiel Rainer Hipp
Bärbl Seitz
   
Bühne José Antonio Villacorta Rafael Maroto
   
Puppenbau Bärbl Seitz
   

Kammerorchester concierto münchen:
2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Klarinette, 2 Klaviere und Schlagzeug.

   
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